Unboxing the Protonet Maya

Nachdem die/der Maya gestern den Weg per UPS zu mir gefunden hat, die Einrichtung extrem schnell ging und der von Protonet bereitgestellte DynDNS Dienst zum Test das System von extern verfügbar macht geht es beim Unboxing jetzt ans Innenleben – Vorsicht – warranty void.

Herr-Frau-Maya
Protonet Maya 512GB 8GB RAM Ubuntu 12.04.1 LTS

noch ein paar Bilder:

aufgeräumt, passive gekühlt
aufgeräumt, passiv gekühlt

Maya´s WLAN
Maya´s WLAN

Los gehts mit nur zwei Schrauben:

zwei Imbus Schrauben und offen ist er/sie
zwei In(!)bus Schrauben und offen ist er/sie

Motherboard und Cruical SSD
Motherboard und Cruical SSD

Maya-board
Das Maya Motherboard – Platz für mehr RAM

und einmal von unten
Und einmal von unten der 1,4 GHz Intel Celeron

dazu liefert William Michael Mushkin noch ein 8GB USB 3.0 Stick für das Protonet SOUL

MUSHKIN_MKNUFDAM8GB_Media
Protonet SOUL

Alles rückwärts herum wieder zusammengebaut – und….

Soul_screenshot
Maya ist wieder am Leben

Fazit:

Funktioniert wie erwartet. Stromverbrauch ca. 10W mit einer HTTP Session offen – zum Vergleich, mein QuadCore i7 MacMini Server mit SSD und HDD braucht mit laufendem Plex, OpenHab und zwei Ubiquiti Java Apps 15W im Standby.

Die nächsten (wichtigen) Schritte:

1. Backup einrichten (Datenbank und Filesystem sichern) – muss noch manuell gemacht werden
2. Protonet DynDNS abstellen und eigenes Port Forwarding /DynDNS einrichten – siehe T3N Artikel
3. Mini PCIe WLAN Modul entfernen – ist in meinem Szenario völlig unnötig – spart noch ein wenig Strom
4. weitere Forschungen zur verwendeten Hardware anstellen – Frau/Herr Maya scheint ein Gigabyte Brix GB-BXCEH-2955 zu sein. Kostet ca. 130 EUR ohne HDD

Über Jörg Sahlmann 241 Artikel
Specialization is for insects

9 Kommentare

  1. 1 Stern nicht für Deinen Artikel … 1.499 EUR ? das ist doch nicht real, oder ? Das baust Du Dir doch preisgünstig selber.

      • Cool das endlich mal jemand die Maya zerlegt hat! Hatte schon befürchtet es interessiert niemanden 😉
        Die Hauptplatine ist tatsächlich ähnlich zum brix consumerprodukt, aber customized für uns produziert (andere Bestückung i/o s, header etc.). Wenn du mehr Infos brauchst kannst du dich gerne an mich wenden, ich bin der Designer+Konstrukteur der Maya Hardware.
        Danke für das Review, keep it coming!

    • Naja, die Hardwarekomponenten sind das Eine. Aber Software, Design und Anwendersupport sind bei so einem Produkt mal schnell die anderen 3/4 die man gerne übersieht.
      Die meisten Server Appliances da draußen haben deutlich größere Margen, trotz enger abgestecktem Einsatzzweck und Leistungsbedarf und weniger Optimierung bei useability und Design.
      Selbstbau ist eine natürlich immer die unabhängigste Lösung, aber auch die Aufwändigste – und nur günstig, wenn man seine eigene Zeit nicht berechnen braucht.

  2. Inbus! Es heisst Inbus, Sackzement. Mich deucht, auch in Technikerkreisen macht sich die grassierende Sprachverrottung breit. Nicht schön, denn ohne Klarheit in der Sprache ist der Mensch ein Gartenzwerg.

  3. Hallo Herr Sahlmann, könnte man, wenn man erst klein anfangen will, die Crucial SSD 256 in der Maya später durch eine größere ersetzen (Harwareseite) und das System mit Stick und backup wieder neu einspielen (Softwareseite)?

    • Hi,
      dadurch das die Protonet Soul Software von einem separaten eingebauten USB Stick gebootet wird sollte es kein Problem sein die SSD zu tauschen. Eine Sicherung ist ab Soul 2.1 möglich, damit sollte auch ein kompletter Restore machbar sein. Notfalls muss auf der neuen SSD ein Filesystem eingerichtet werden.

Kommentar verfassen

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.