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Strom selber machen

Jetzt isser vollständig wahnsinnig geworden. Vor der Verurteilung des Bloggers ein wenig Theorie:
Das hier kommt bei uns zuhause an: Dreiphasenwechselstrom. Geht dann durch ein paar dicke Sicherungen und den Discovergy Zähler und wird schliesslich über zwei Elektroinstallations-Verteiler verteilt. Sinnvollerweise werden die drei verfügbaren Phasen an unterschiedliche Verbraucher verteilt.

Soweit zum Thema: „der Strom kommt aus der Steckdose“
Ziel: der umgekehrte Weg. „Der Strom kommt in die Steckdose“
Lösung: Gezeitenkraftwerk im Teich? Windkraftwerk? Fusionsreaktor? Nein, Photovoltaik muss her.

Lieferant: Allnet GmbH bzw. Synergy21.
Schnell zusammengestellt, bestellt, im #SMARTdahoam Laster abgeholt und dann bezahlt:

Mein Bastelkraftwerk:

Das Garten Test Kraftwerk ist fertig.

Warten auf die Sonne und dann ein Blick auf den Zähler:

Jubel, Freude. Da kommt Leistung raus und teilweise wird mehr Strom erzeugt, als die Verbraucher auf Phase Eins die Stadtwerke reich machen.

Wenn man vorsichtig die Tage 3-5. Juli 2016 betrachtet fällt durchaus auf, dass der Stromverbrauch am 3.7. (blaue Kurve, kein Sahlmann Kraftwerk im Garten) tagsüber deutlich über den Tagen 4.7 und 5.7. liegt.

In harten Zahlen:

Zum Vergleich im Juni (keine Photovoltaik)
Wochentags durchschnittlich 17kWh, am Wochenende 21kWh.
Nachdem die Phase Eins u.a. die Espressomaschine versorgt, aber im Durchschnitt ansonsten nur 110-120W durch die Leitungen fliessen musste ein weiterer „Dauerverbraucher“ her.


Ein 48Port POE Switch mit diversen Accesspoints, Kameras und Telefonen bringt 60W auf die Phase Eins und ab Morgen hoffentlich keine Einspeisung in das Stadtwerke Netz.

Die nächsten Schritte

Update folgt…

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