Zendure X6 USB Powerbank Test

20.000 mAh für unterwegs sind eigentlich nichts besonders, gibt es schon lang von Anker, Aukey und diversen weiteren No Name Herstellern auf dem Markt. Im Februar 2017 habe ich mich zuerst mit dem Thema beschäftigt.

Was machen, wenn der Akku von iPhone, iPad, MacBook leer ist und weit und breit keine Steckdose vorhanden ist.

Zwei Beispiele aus der Praxis:

Berechtigter Einwurf: Richtige Buchungsklasse im Flieger bringt ausreichend Stromversorgung.
Antwort des Autors: Der Zendure X6 kostet nur 100 EUR.

Finanziert über eine Indiegogo Kampagne im Feburar 2018 wurde die Powerbank dann mit nur leichter Verzögerung (ja, Lithium Ionen Akkuks kann man nicht so einfach verschicken) von Amazon im September 2018 geliefert.

Die Leistungsmerkmale der Zendure X6 Powerbank

So, mein Killer Feature zuerst:
45W über USB-C mit PD (ausführlich erläutert hier bei Elektronik-Kompendium.de)

Dazu noch folgende Features:

  • mit 400 Gramm relativ leicht für 74Wh
  • prozentualer Ladestand mit LED Anzeige
  • 4x USB und ein USB-C (Ein/Ausgang)
  • intelligentes Lade-Management, sollte Explosionen der Akkus vermeiden. Der Hersterller dazu: „We provide Tesla-grade battery management system that monitors battery cells temperatures and protects battery cells from overcharging and from an overdischarging. Our modules come with the latest USB Type-C and PD standards.“
  • eingebaute USB-Hub Funktion

Wichtig für das Laden von Laptops, Nindendo´s uns sonstigem USB-C Equipment: Ausgang von 5 bis 20V

Wie zu erwarten – Es funktioniert

Die Zendure X6 Powerbank lädt problemlos meine Laptops – Macbook Pro 13″ und Razer Blade.

Was ist drin?

Ausser der USB-Hub Funktion und einer komplexen Ladeschaltung finden sich sechs 18650 Lithium Ionen Akkus in dem Gerät:

Zendure X6 18650

Mein persönliches Fazit nach zwei Tagen

Wer unterwegs ohne Strom ist kann mit 400g als zusätzlichem Ballast in der Notebooktasche optimal weiter arbeiten.

Das Macbook Pro hat einen 54,5Wh LiPo Akku, sollte damit einmal komplett geladen werden können. Muss ich noch probieren.

Klar, iPhone und iPad lassen sich auch laden. Gesamte Ladeleistung sind dabei 45W.

Der nächste Ansatz:
Mein KTM eBike hat einen 500 Wh Akku – damit knapp 7x soviel Kapazität. Den werde ich versuchen mal zum Laden des Macbooks während der Fahrt zu „missbrauchen“.

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Specialization is for insects

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