Das Substantiv Nachhaltigkeit…
.. kam bisher noch nicht in diesem Blog vor. Kurzer Exkurs zum Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung:
„Nachhaltigkeit oder nachhaltige Entwicklung bedeutet, die Bedürfnisse der Gegenwart so zu befriedigen, dass die Möglichkeiten zukünftiger Generationen nicht eingeschränkt werden. Dabei ist es wichtig, die drei Dimensionen der Nachhaltigkeit – wirtschaftlich effizient, sozial gerecht, ökologisch tragfähig – gleichberechtigt zu betrachten. Um die globalen Ressourcen langfristig zu erhalten, sollte Nachhaltigkeit die Grundlage aller politischen Entscheidungen sein.“
Die Smartfurniture wird seit vielen Jahren vom ÖRS Audit (in anderen Worten: Ökologisch, Regional und Sozial) betreuut. Hat viel zu neuem Denken beigetragen.
Ein neues Smartfurniture Hobby Projekt
Kein Spott zu dem neuen Ford vor meiner Haustür zum Thema Nachhaltigkeit. Besteht ja auch aus Innovationen mit App Steuerung und per Software gesteuertem Auspuff. Hier gehts jetzt weiter um Nachhaltigkeit.
Die Idee
Wir bekommen bei Smartfurniture durch Transportschäden und Tischplatten-Upgrades immer mal wieder leicht defekte oder gebrauchte Tischplatten zurück. Dazu haben wir reichlich Prototypen und Messeplatten. Viel zu schade für den Wertstoffhof. Die Idee ist die Tischplatten in kleinere Platten zu sägen und dann als Regalbretter zu verkaufen. Kam vor knapp sechs Monaten über mich.

Die Umsetzung
Wandhalterungen suchen – gibt vom Baumarkt über Online Shops reichlich Optionen. Habe mich auf den Hersteller Dolle eingeschossen und aus verschiedenen Quellen ein paar Varianten gekauft.
Vorab einmal ein frühes Ergebnis – ein Gewürzregal für die Smartfurniture Küche.


Die Herstellung der Regalplatten
Tischplatte auf die Tischkreissäge gelegt und dann auf ein handliches Raster gesägt. Wenn man so wie ich wenig Ahnung hat, dann lernt man über Werkzeug beim Experten oder auch im Internet. Hersteller bei Smartfurniture ist dadurch durchgehend Festtool – unser Lieferant ist Contorion. Bin mit beiden Unternehmen mehr als glücklich. Warnung vorab. Festtool ist kein Schnäppchen aus dem Baumarkt und die Komponenten unten im Text sind ein echtes Investment.
Nur habe ich von meinem Grossvater zu Werkzeug eines gelernt. „Kaufst du billig, kaufst du doppelt“. Dies vorausgeschickt habe ich für über 15 Jahren meinen letzten Akkuschrauber gekauft – Hersteller Festool. Auch wenn ich nicht täglich schraube werde ich nicht noch weitere Akkuschrauber brauchen. Zurück zum Projekt:
Die Werkzeuge
Sägen und Absaugen – produziert dann weniger Staub
Artikelnummern sind CSC SYS 50 für die Tischkreissäge und passend dazu CTLC MINI – Absauger. Nach Bedienungsanleitung sollte die CSC SYS 50 bis 180cm grosse Werkstücke schneiden, werden wir zukünftig noch besser machen.
Versuch Nummer 1 – Bekanten und Kante manuell zuschneiden
Spannender als sägen ist das Bekanten – mit dem Festool Conturo KA 65. Passende Kanten für die Platten haben wir bei unseren Lieferanten bestellt. Erstes Experiment Anfang Januar 2024 war noch verbesserungswürdig.
Der Ablauf: Gesägte Regalbretter brauchen eine Kante, also KA65 mit Kleber und Kante bestückt, aufgeheizt und an das Brett angesetzt. Einmal am Brett entlanggefahren, die Überstände abgeschnitten und dann versucht die Längsseite einigermassen gerade zuzuschneiden.





Das Ergebnis war noch nicht befriedigend. Kante mit der Hand zuschneiden geht nicht gut. Youtube angeschmissen und erkannt, dass es eine Fräse mit passemdem Fräskopf braucht.
Versuch Nummer 2 – Bekanten und dann eine Kantenfräse für mehr Präzision
OFK 700 heisst das gute Stück. Also auf ein Neues. Bekanten, Schneiden und Fräsen.







Das erste Ergebnis ist besser als vorher, gibt Verbesserungspotential. Wir arbeiten mit dem falschen Fräskopf und der falschen Trägerplatte für die Fräse. Also zurück zu Contorion und Anpassungen gemacht. Das Ergebnis folgt auf diesem Blog nach der Lieferung und Test.
Simon Sinek fragt: Warum?
Die Antwort ist einfach, wir werden die Regalbretter samt Clips zum Selbstkostenpreis im Shop eliotfurniture.com anbieten. Immer das anfängliche Ziel vor Augen – Wiederverwenden ist besser als entsorgen.
P.S. Wie macht es der Profi?
Aus einer Schreinerei unseres Vertrauens – die Maschinen sind deutlich grösser und die Bedienung kann man eher nicht auf Youtube lernen.




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