… wo Mutti…. Loriot aus seinem Vertreterbesuch von 1978. Wird sich kaum einer der Leser hier erinnern. Google hilft.
Anyway – er kam ist Haus. Der Ecovacs Deebot T90 Pro Omni. Respekt. Langer Name für einen 35cm Saug- und Wischroboter mit Cloud Anbindung und App Steuerung. Preisklasse 800 EUR.
Ecovacs gegen den Mitbewerb
Der Deebot muss antreten gegen zwei Burschen aus dem Hause Vorwerk. Ein Kobold VK7, ein Kobold 131 mit maximaler Ausstattung. Der kleine hat eine App, der andere nur Kraft. Was beide verbindet sind Qualität und regelmässiger Vor Ort Service (mit gerne mal kostenpflichtigem Zubehörverkauf).


Gamification traut man Vorwerk eigentlich gar nicht zu, aber hier läuft es.



Das Ecovacs Setup
10 Minuten – Aufgebaut, Reinigungsmittel und Staubbeutel rein. Dann den Wassertrank befüllt und den Deebot eingeschaltet. Ahh, da fehlt noch was. Für die Newbies wie mich: Erstmal App installieren, registrieren und mehrere mindestens aus 10.000 Zeichen bestehende Datenschutzhinweise bestätigen.
Das steht auch in der Kurzbedienungsanleitung – mit passendem QR Code für Apple Appstore und Google Playstore.
Einbindung ins WLAN: Er wohnt bei uns im IoT WLAN, direkter Zugang ins Internet – kein Zugang zum Rest des Hausnetzwerks. War kein Problem. Dank Ecovacs Cloud ist ein Zugriff möglich.



Der erste Start – kartografieren des Arbeitsplatzes
Die Frage vorab: Wir er versuchen sich an der Treppe im Erdgeschoss in die Tiefe zu stürzen?
Antwort: logisch, aber Infrarot Sensoren haben das in der letzten Sekunde zuverlässig verhindert. Also einmal unser Erdgeschoss kartografiert. Sind ca. 55qm ohne Wintergarten. Sieht auf der Karte nach 20 Minuten auch ganz gut aus. Im Gegensatz zu den Vorwerk Boyz fährt er ohne meckern unter der Couch und dem Couchtisch durch.
In der App können dann noch Möbelstücke hinzugefügt werden. Das erschliesst sich sicher nur dem Saugroboter Profi, da die Sensorik des T90 sowieso jederzeit Stühle, Kisten, Tüten, Schuhe und herumliegende IT Komponenten erkennt.
Er kann auch auf mehrere Stockwerke trainiert werden, ist hier aber nicht im Fokus.
Zeit für ein paar Bilder, bringt Abwechslung in den Fliesstext



Reinigung der Reinigungsmaschine
Nach einem Durchlauf entscheidet der T90 selber wann es an der Zeit ist den internen Staubbehälter zu leeren und die Wasserbehälter auszutauschen. Also schmutziges Wasser abpumpen und sauberes einfüllen. Das muss dann natürlich auch in der Basisstation ausgetauscht bzw. aufgeüllt werden.
Zu lockerer Umgang mit dem Frischwasserbehälter bringt dann auch gern die leichte Überschwemmung. Hilft ja nix.


Erstes Fazit
Nach 2 Tagen hat er keinen der zwei Teppiche mit ihren Fransen angegriffen. Erkennt zuverlässig Teppiche und Parkett. Fährt zur Belustigung aller Bewohner durchs Erdgeschoss und verfängt sich ab und zu an herumliegenden kleinen Teppichen, was er auch in akzentfreiem Deutsch zum besten gibt. Er meckert wenn man ihn herumträgt und findet zuverlässig sein Zuhause zum laden.
Bisher hat er das Potential ein dauerhaftes Familienmitglied zu werden.
Es gibt reichlich auf Google Videos zu dem T90. Deutlich seriöserer Bericht direkt hier bei Netzwelt.de
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