Jörg´s Bastelstunde – heute ein vmware Server

Die erste Frage die sich dem Leser stellen könnte: Warum macht er das?
Hobby, zuviel Zeit oder einfach Spass.

Los gehts mit der Hardware – eigentlich sollte für den ESXi gängige Hardware passen. Nachdem es mit HP, Dell etc. zu langweilig ist habe ich folgenden Barebone ausgesucht:

Supermicro SuperServer 1017R-MTF
Supermicro SuperServer 1017R-MTF http://www.supermicro.com/products/system/1U/1017/SYS-1017R-MTF.cfm

Grund:

  • System ist nicht vmware 5.5 zertifiziert – bin mir sicher wir bekomme das zum Laufen
  • passen bis zu 512GB RAM rein (wäre sehr sehr sehr teuer)
  • Single CPU – durchaus vom Netzteil her energieeffizient
  • IPMI Mangement
  • günstiger Preis – falls es nicht funktioniert

Die Lieferanten:

  • ctt.de für das Blech
  • amazon.de für 1x 32GB RAM (zum Test) von Kingston und 1TB WD Red Disks – im Regal habe ich noch ein paar OCZ SSD´s gefunden.
  • Ingram für eine E5-2640v2 8Kern CPU mit 2Ghz

Kosten:

bisher ca. 2.300 EUR brutto

Dann basteln wir mal los:

1. Auspacken, RAM, CPU, Disks einbauen – Dokumentation schadet sicher nicht:
http://www.supermicro.com/products/system/1U/1017/SYS-1017R-MTF.cfm
2. Ethernet an Management Port (default login: ADMIN/ADMIN)
3. Bei Bedarf Firmware und Bios auf die neueste Version flashenTip dazu:
Tool für das Erstellen einer DOS Bootdisk unter Windows 8.1 – http://rufus.akeo.ie/ – config.sys und autoexec.bat vom Freedos löschen – der Speicher reicht sonst nicht.
4. ans LAN anstecken und im DHCP Table die IP des IPMI Interface finden
Sipermicro IPMI
5. Bios kontrollieren – Intel VT-d aktiviert? (Bios / Advanced / Chipset Configuration)
Supermicro Bios
6. https://my.vmware.com – einloggen – vmware ISO downloaden
7. vmware ISO über das IPMI mounten
7a. wenn die Java Console nicht funktionieren sollte – ist bei mir von Supermicro Server zu Server verschieden, dann kann mit dem Rufus Tool aus Punkt 3. auch das ISO auf einen USB Stick geschrieben werden. Mac User wie ich haben sicher ein vmware Fusion oder Parallels im Einsatz 🙂
8. Boot vom Remote ISO oder USB Device
Supermicro Boot vmware
9. vmware Installieren – ich bin kein Fan von USB Sticks auf denen der ESXi läuft – die MTBF ist in Wochen gerechnet – also drauf mit dem ESXi auf eine lokale Disk.
10. fertig gebootet – vSphere Client verbinden und los gehts…
vmware start
vmware vcenter 110914
11. Wenn ich weis was ich damit mache, dann fehlt noch die passende vmware Lizenz
War eigentlich doch ganz einfach.
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Specialization is for insects

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