Fluch und Segen des Internets – Stichwort: dynamisches Pricing

Aus meiner frischen F-Secure Erfahrung heraus (siehe Nachtrag bei: http://tech.sahlmann.com/2015/02/24/vpn-everywhere-f-secure-freedome/) hier noch ein weiteres schönes Beispiel für sog. dynamisches Pricing. Der Weltmeister im dynamischen Pricing ist wohl booking.com, ein Hotelbuchungssystem. Als ich vor einiger Zeit im Urlaub nach einem Anschlussquartier gesucht habe, ist mir deren Preisgebaren aufgefallen. Man nutze folgendes Testsetup: Ein Browser mit Account, ein Browser ohne Account und – wer es zur Hand hat – ein Tablet mit der booking.com App, idealerweise ein iPad. Warum ein iPad ? Es finden sich im Web diverse Geschichten, dass iPad Nutzer eine höhere Kaufkraft haben und dementsprechend die Angebote teurer sind. Mein Test-Setup am heutigen Tag: ein Imac: Safari mit Account und Cookies und Firefox ohne Account und Cookies. Ich bin übrigens kein Stammkunde, sondern habe erst einmal im Dez 2012 ein Hotel über die Plattform gebucht. Abfrageszenario: New York, Geschäftsreise, 7 Tage, 14.-21.3.2015, 1 Erwachsener, 5 Sterne, Kundenbewertung > 8.0. Die Abfrage erfolgte innerhalb von 3 Sekunden. Das Hotel war das erste in der Liste. Hier ist das Ergebnis, welches einem die Sprache verschlägt:

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Glatte 761 EUR ! Gerne suchen wir weitere Beispiele, auch von anderen Plattformen.

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